Schloss Thalandt

Das Schloss wurde zwischen 1858 und 1861 unter Ariel Graf von der Recke-Volmarstein errichtet. 1866 erwarb es ein polnischer Graf und Kammerherr. Er ließ einige Umgestaltungsarbeiten vornehmen. Bei seinem Tod vererbte er das Schloss 1898 an seinen Stiefsohn Baron von Recum. 2936 fanden umfangreiche Umbauarbeiten statt, nachdem das Schloss durch einen Brand stark zerstört wurde. 

Der Bogengang verfügt über Gestaltungselemente aus der indisch-islamischen Architektur. Der Zugang zum Schloss, das wahlweise auch als Maurische Villa bezeichnet wird, erfolgt über eine Brücke in den Turmbau.

Nach dem 2. Weltkrieg zog die Forstfachschule in das Schloss ein, die später zur Forstakademie wurde. 

Ende 1990 zog die Akademie wieder aus. Seit 1999 stand das Schloss leer. Um 2001/2002 wurde es in Privatbesitz verkauft. Ursprünglich war geplant vom Freistaat Sachsen dort ein Museum unterzubringen.

Der Eigentümer wohnt in einem Teil des Schlosses, welches von Innen kontinuierlich restauriert wird. Danach ist die Restaurierung des Außenbereichs geplant. Geplant ist, nach Fertigstellung, das Schloss für private und öffentliche Zwecke zu nutzen.

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