Wir befinden uns nach einer langen Reise auf einer kleinen Insel irgendwo im Nirgendwo. Hier befinden sich noch Relikte aus dem 2. Weltkrieg. Das ehemalige Tanklager, mitten im Wald, wurde um 1942 errichtet. Die Insel war damals eine britische Kolonie. Durch den Eintritt in den Weltkrieg wurden an den Gebäuden Transparente angebracht, die den Hinweis gaben, dass die Armee rekrutiert. Auch die damalige Presse beteiligte sich aktiv an der Rekrutierungsübung. Der britischen Armee beizutreten war für viele Einheimische ein Symbol des Stolzes. Für die anderen war es eine Quelle für Arbeit und Abenteuer. Der Aufruf war ein voller Erfolg. Rund 35.000 Einheimische meldeten sich zur Armee. Die Rekruten erhielten pro Tag 89 Cent. Dies stieg, bei Beförderung zum Sergeant, auf 2,67 Rupien an. Unterkunft, Verpflegung und Uniform gab es kostenfrei. Ihre Familien erhielten je nach Anzahl der Kinder zwischen 50 Cent und 1,33 Rupien.
Die Mehrheit schloss sich der Unterstützungseinheit an. Sie wurden als Köche, Fahrer, Lagerarbeiter, Laien, Friseure, Maurer, Angestellte und Schneider angeworben. Andere waren jedoch auch als Soldaten tätig. Einige waren Teil der örtlichen Armee, während andere der Royal Air Force beitraten und auch als Geheimagenten tätig waren.
Zur Versorgung der Fahrzeuge und Schiffe wurde direkt im Wald, an der Küste ein Tanklager errichtet. Die Befüllung erfolgte durch Schiffe, die draußen in der Bucht, vor Anker gingen und von dort mit einer langen Pipeline entladen wurde. Das dazugehörige Pumpenhaus, sorgte dafür, das der Treibstoff in die großen 5 Tanks gepumpt wurde. Fassungsvermögen wissen wir nicht, aber es war reichlich, wenn man sich die Größe der Tanks anschaut. Noch heute findet man die Reste der Tanks im Wald, sowie ein umfangreiches Leitungssystem, welches teils unter- und überirdisch auf der Anlage vorhanden ist. Das Pumpenhaus ist noch sehr gut zu erkennen und beinhaltet noch die alten Maschinen von früher. Es gibt noch einige kleine Häuser, bei denen mittlerweile das Dach eingestürzt ist. Sehr gut ist aber auch noch die Hauptpipeline zu sehen, die aus dem Wald bis zur Küste führt. Der Rest geht unter Wasser weiter, bis zu einem Ankerpunkt weiter draußen in der Bucht.
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